Briefumschläge kommen uns ganz selbstverständlich vor. Dabei gehören Briefumschläge zu den vielen Dingen, die erst mit der neuen zeit aufkamen. 1820 kamen die ersten Briefumschläge in England auf den Markt. Davor kannte man keine Briefumschläge sondern rollte oder faltete und versiegelte man den Brief selbst.
Heute ist die Auswahl der Briefumschläge riesig. Es gibt Briefumschläge für jedes Format. Wie haben die Wahl, ob wir Briefumschläge mit oder ohne Fenster benutzen möchten. Wir können aus einer Vielzahl von Farben genau die Briefumschläge wählen, die passen. Aber die überwiegende Zahl der Briefumschläge ist aus Papier. Dies trifft auch auf die meisten transparenten Modelle zu.
Umweltbewusste nehmen Briefumschläge aus Recyclingpapier mit blauem Engel. Oder zumindest Briefumschläge aus FSC-Papier, bei dem der Zellstoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Darunter sind auch Briefumschläge mit dem Pandabären, dem Logo des WWF.
Für schwere Sendungen kann man Briefumschläge aus fadenverstärktem Material oder aus Kraftnatronpapier nutzen. Für umfangreiche Briefe stehen Briefumschläge als Faltentaschen oder Briefumschläge mit Klotzboden bereit. Sehr weit verbreitet sind Briefumschläge mit selbstklebender Lasche. Die Verbreitung der PC mit DVD- bzw. CD-Brenner hat dazu geführt, dass auch spezielle Versandhüllen für diese Medien angeboten werden.
In Europa werden pro Jahr ca. 110 Milliarden Briefumschläge verbraucht. Davon werden ca. 20 Milliarden Briefumschläge einschließlich Faltentaschen und Versandtaschen in Deutschland gekauft.
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