„Können Sie mir bitte mal die Akte geben?“ Auf diese Frage bzw. Aufforderung hin, setzen sich jeden Tag viele Bürodrehstühle in Bewegung. Bevor es Bürodrehstühle gab musste man aufstehen, und um den starren Stuhl herumgehen. Bürodrehstühle erlauben dagegen die freie Bewegung um 360 °. So stellen Bürodrehstühle eine Befreiungsbewegung dar, deren Wert oft unterschätzt wird. Bürodrehstühle machen uns im Kreis beweglich, aber da die meisten Bürodrehstühle mit Rollen versehen sind auch ansonsten im ganzen Raum.
Aber Bürodrehstühle sind auch gefährlich. Sie erziehen uns zur Bequemlichkeit und Bewegungsarmut. Weil Bürodrehstühle uns so viel aufstehen und herumlaufen ersparen, nehmen sie uns Bewegung weg, die wir eigentlich brauchen.
Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt sind schlechte Bürodrehstühle. Bürodrehstühle, die nicht nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltet und gebaut sind, sind schlechte Bürodrehstühle. Solche Bürodrehstühle machen die Wirbelsäule kaputt und schädigen uns auf Dauer nachhaltig. Wer also Bürodrehstühle kauft, muss unbedingt darauf achten, dass es Bürodrehstühle sind, die an den menschlichen Körper angepasst sind. Bürodrehstühle, die sich anständig verstellen lassen, Halt bieten und dennoch die Bewegung unterstützen. Aber auch diese guten Bürodrehstühle sind nicht dazu da, den ganzen Tag darin zu verbringen. Dazwischen müssen wir unsere Bürodrehstühle verlassen und uns bewegen.
Dann sind Bürodrehstühle eine echte Arbeitserleichterung und ein Segen für Büroarbeiterinnen und Büroarbeiter.
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