Feuerlöscher können Hab und Gut und manchmal sogar Leben retten.
Es muss aber schon der richtige Feuerlöscher für das was da brennt sein. So ist ein Feuerlöscher mit Wasser absolut ungeeignet für brennende Flüssigkeiten, Metalle oder Speisefett (die berühmte Friteuse). Auch der Feuerlöscher mit Schaum ist bei der Friteuse tabu und bei Metallen. Überhaupt geht bei Bränden von Speisefett nur der Feuerlöscher mit speziellem Fettbrandlöschmittel (auf dem Feuerlöscher steht Brandklasse F).
Der Feuerlöscher mit Wasser ist immer dann gut, wenn feste Stoffe brennen. Dafür eignen sich auch Feuerlöscher mit Schaum, ABC-Pulver und der schon erwähnte Feuerlöscher mit speziellem Fettbrandlöschmittel.
Für Flüssigkeiten eignen sich die meisten Feuerlöscher. Nur der Feuerlöscher mit Wasser und der Feuerlöscher mit Metallbrandpulver sind nicht geeignet, wobei der Feuerlöscher mit Wasser sogar den Brand ausbreiten könnte. Der Feuerlöscher mit Metallbrandpulver ist überhaupt nur für brennende Metalle geeignet. Solche Brände gehören zur Brandklasse D, was entsprechend auch auf dem Feuerlöscher vermerkt ist.
Gegen brennende Gase können Feuerlöscher mit BC-Pulver und mit ABC-Pulver verwendet werden.
Auf dem Feuerlöscher ist immer die Brandklasse vermerkt, für die er geeignet ist.
Brände fester Stoffe sind Brandklasse A, Flüssigkeiten brennen in Brandklasse B, Gase in C. Metallbrände bilden die Brandklasse D und Speisefette die eigene Brandklasse F.
Es empfiehlt sich also, einen passenden Feuerlöscher bereit zu haben. Man sollte bevor man einen Feuerlöscher kauft also prüfen (oder vom Fachmann prüfen lassen), welches vordringliche Brandrisiko bestehen könnte.
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