Die Fliegenklatsche ist in vielen Ländern bekannt und viele Sprachen haben eine Bezeichnung für sie. So heißt die Fliegenklatsche im Englischen „flyswatter“, der französische Begriff „tapette“ für Fliegenklatsche leitet sich wohl vom Teppichklopfer ab. Ob das japanische „hae tataki“ wohl wörtlich Fliegenklatsche heißt? In Österreich haben sich für die Hochdeutsche Fliegenklatsche „Fliegenpracker“ und „Fliegenpatsche“ durchgesetzt.
Jedenfalls ist die Fliegenklatsche wie wir sie heute kennen noch gar nicht so alt. Zwar wurde schon 1922 ein Gerät zum Erlegen von Fliegen zum Patent angemeldet. Davor war wohl die zusammengerollte Zeitung die probate Version der Fliegenklatsche. Die heute gebräuchlich Fliegenklatsche geht erst auf ein Patent von 1953 zurück. Dieses Patient für eine Fliegenklatsche betrifft bereits eine Konstruktionen aus Kunststoff. Diese erste „moderne“ Fliegenklatsche verfügt bereits über das Gelenk zwischen Griffteil und Platte.
Sinn der Fliegenklatsche ist es, Fluginsekten durch einen Streich zu töten. Der Vorteil an der Fliegenklatsche ist, dass sie ohne Gift funktioniert und einfach in der Anwendung ist. Der große Nachteil der früheren Fliegenklatsche ist, dass die Opfer, wenn sie nicht im freien Flug mit der Fliegenklatsche erlegt werden, beim Zuschlagen mit der Fliegenklatsche zerdrückt werden und den Untergrund verschmutzen.
So ist die weitere Entwicklung der Fliegenklatsche nur logisch. Es folgen Modelle, die zwar die Fliege erlegen, bei denen aber die Fliegenklatsche so elastisch ist, dass ein Zermatschen vermieden wird. Eher als „Nischenprodukt“ im wörtlichen Sinne ist wohl die sehr kompakte Fliegenklatsche zu werten, die 1998 patentiert wurde und dazu dient, Fliegen auch in engen Winkeln zu erlegen.
Das Neueste auf dem Markt ist die elektrische Fliegenklatsche. Bei ihr steht das Netz unter Spannung, so dass die Fliege durch einen Stromstoß getötet wird.
Hier geht es zum Shop »
|