Fussmatten sind „zum Abtreten des Schmutzes von den Schuhen“ gedacht, so steht es im Duden. Aber heute sind Fussmatten zu viel mehr tauglich. Fussmatten sind Statements und Dekoration.
Bevor es Fussmatten gab, waren fest eingebaute Schuhkratzer aus einem in den Boden oder in die Wand eingelassenen Metallbügel an den Eingängen der Gebäude üblich. An diesem Schuhkratzer konnte sich der Besucher Dreck und Erde von den Schuhen oder Stiefeln abkratzen.
Inzwischen aber haben sich die Fussmatten durchgesetzt. Fussmatten erlauben das Abstreifen der Schuhsohlen vor dem Betreten der Wohnung. So fängt sich der Straßenschmutz in den Fasern der Fussmatten. Fussmatten können aus unterschiedlichsten Materialien bestehen. Es gibt Fussmatten aus Schurwolle, Sisal, Kokos, Palmblättern, Kunststoff, Gummi, Kautschuk, Edelstahl oder Aluminium.
Die Größe klassischer Fussmatten ist meist 40 auf 60 Zentimeter. So vielfältig wie die Materialien der Fussmatten sind inzwischen auch die Formen. Auch wenn rechteckige und halbrunde Fussmatten überwiegen, so sind doch der Fantasie der Hersteller keine Grenzen gesetzt. Der Umriss einer liegenden Katze ist bei Fussmatten ebenso zu finden, wie das Flusspferd, der Kreis, der Fleck und so weiter.
Bei Farben und Dekoren der Fussmatten gibt es dann endgültig kein Halten mehr. Es sind Fussmatten in allen Farben und Mustern auf dem Markt. Einfarbig, gemustert mit Motiven oder Sprüchen bedruckt: Alles, was das Herz begehrt ist in Form von Fussmatten zu kriegen.
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