Papierservietten gibt es in unterschiedlichen Qualitäten. Es gibt Papierservietten in 1-, 2- oder 3-lagig. Oft bestehen Papierservietten aus Tissue-Papier. Papierservietten sind die moderne Variante des Mundtuchs. Wie dieses werden Papierservietten dazu benutzt, um sich während oder nach dem Essen Mund und Finger abzuwischen.
Ob man mit Papierservietten auch die Kleidung bedecken darf, um ein Bekleckern zu verhindern, oder ab das heute als unfein gilt, darüber mögen Benimmlehrer entscheiden. Jedenfalls sind Papierservietten dazu genauso gut geeignet wie das alte Mundtuch. Und wenn man darauf verzichtet, Papierservietten im Kragen festzustecken, sondern sie lediglich diskret auf dem Schoß ausbreitet, dann fällt das wohl kaum auf.
Der Begriff „Serviette“ aus den Papierservietten ist aus dem Französischen abgeleitet. Die Papierservietten wie ihre große alte Schwester die Stoffserviette verhindert, dass man sich wie vor ihrer Erfindung üblich, die Finger an der Kleidung oder am Tischtuch abwischt.
Papierservietten sind inzwischen wohl weiter verbreitet als Stoffservietten. Für besondere Anlässe und in der (teureren) Gastronomie werden aber statt Papierservietten immer noch Servietten aus Damast benutzt.
Da Papierservietten aber praktisch, preiswert und in der Handhabung einfach sind, gibt es keinen Einwand gegen die Dekoration der Tafel mit Papierservietten. Vor allem, da es Papierservietten in den unterschiedlichsten Designs und Farben gibt, eignen sie sich sehr gut für eine schöne Tischdekoration.
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