Servietten entstanden im 16. Jahrhundert. Zunächst wurden sie in den Häusern des Adels genutzt. Sie lösten die Angewohnheit ab, sich bei Tisch die Finger an der Kleidung oder am Tischtuch abzuwischen.
Servietten gibt es als PapierServietten und als StoffServietten. Servietten aus Stoff bestehen in der Regel aus Baumwolle oder einem Baumwoll-Leinen-Mischgewebe.
Besonders die Servietten mit Leinen-Beimischungen haben einen besonders edlen Griff und wenn die Servietten dann noch gestärkt werden, haben sie auch einen stabilen Stand. Das ist vor allem wichtig, wenn die Servietten gefaltet werden sollen.
Das dekorative Falten von Servietten (Servietten brechen) ist eine immer noch beliebte Form der Tischdekoration.
Servietten können bis zu 50 x 50 cm groß sein, Servietten aus Papier sind meist kleiner. Standarmaße für Servietten aus Papier sind 40 x 40 cm und 33 x 33 cm. Sehr einfach Servietten können auch noch kleiner sein. Man trifft auf sie an Imbissständen und in Schnellrestaurants. Gerede hier werden auch Servietten eingesetzt, die in speziellen Spendern vorrätig gehalten werden.
Servietten aus Papier können durchaus von hoher Qualität sein. Üblicherweise werden sie aus Tissue-Papier hergestellt.
Es gibt sie in 1-, 2- oder 3-lagiger Qualität. Wie Servietten aus Stoff, werden auch Servietten aus Papier mit Farben, Mustern und Verzierungen aufgewertet. Was bei der Stoffserviette die Stickereiist bei der Papierserviette die Prägung oder Stanzung. So dienen Servietten nicht nur der Hygiene und Reinlichkeit sondern sind auch ein dekoratives Element des gedeckten Tischs.
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